Etapart 2012-01-19T09:29:50+00:00

Spiel, Satz und Sieg für Umwelt und Budget: Neue Heizung wärmt energiesparend die Tennishalle Achern

Die Heizung veraltet, die Betriebskosten horrend – das Thema Energieeffizienz ist auch für die Betreiber von Tennishallen ein hoch aktuelles. Als die Heizungsanlage zusätzlich defekt war, entschied sich der Tennisclub Rot-Weiß Achern zu handeln und für den Einbau von Dunkelheizstrahlern. Und die Investition lohnt sich: Mehr als 15 Prozent der Energiekosten sparen die Heizstrahler im Vergleich zu herkömmlichen Warmluftheizungen ein.

Die ersten Verhandlungen zum Heizungsumbau liefen 2008 über den damaligen Hallenbetreiber, den Verein. Zu Ende geführt wurde der Umbau unter der Aufsicht der Stadt Achern, die die Halle vom Tennisclub übernahm. Den Auftrag, die alte Heizung durch eine moderne, energiesparende Variante zu ersetzen, erhielt die Firma Volz Heizung – Klima – Sanitär GmbH aus Achern. „Ein großer Energieverlust entsteht dadurch“, so Firmenchef und langjähriges Acherner Vereinsmitglied Franz-Joachim Volz, „dass herkömmliche Heizanlagen die ganze Halle beheizen, auch wenn nur ein Platz bespielt wird. Wir verfolgten den Ansatz, die drei Tennisplätze auch einzeln beheizen zu können.“

Für den Heizungsumbau holte Franz-Joachim Volz die Firma Etapart AG mit ins Boot: das Rottenburger Unternehmen ist spezialisiert auf energieeffiziente Beheizung von Hallen. Um eine für Achern passgenaue Lösung zu finden, berechneten die Experten von Etapart im ersten Schritt den tatsächlichen Wärmebedarf. Dazu ermittelten sie bei einer Ortsbegehung unter anderem die Dämmwerte des in den 70er Jahren errichteten Hallenbaus. Das Resultat: Ausgerechnet da, wo man die Wärme am wenigsten benötigt, nämlich direkt unter dem Hallendach, herrschten die höchsten Temperaturen und der größte Energieverlust. Schlecht für die Energiebilanz: Ein Großteil der Wärme verpuffte ungenutzt durch die Dachverglasung. Die vorhandene Warmluftheizung hatte zudem den Nachteil, dass sie nur eingeschränkt regelbar war. Schließlich war der direktbefeuerte Warmlufterzeuger veraltet und musste dringend erneuert werden.

Die Ideallösung für Tennishallen, so ergab die umfassende Analyse, sind direktbefeuerte Strahlerheizungen. In Achern wurden dazu pro Tennisfeld jeweils zwei autark arbeitende Dunkelstrahler installiert. Sie beheizen je nach Bedarf nur die Plätze, die auch tatsächlich in Betrieb sind. Und statt sich unter dem Dach zu stauen, gelangt die Wärme dank der Strahlertechnik direkt dahin, wo sie benötigt wird: in den unteren Hallenbereich zu den Tennisspielern.

Eine spezielle Steuerung sorgt für einen gezielten Einsatz der Geräte. Grund- und Spieltemperatur sind im Schaltschrank voreingestellt. Über einen Taster können die Tennisspieler die geräuscharme Heizungsanlage gezielt – und einfach zu bedienen – aktivieren. Da das Heizen mit Wärmestrahlung keine Luftmengen bewegt, entsteht auch keine unangenehme Zugluft. Ein weiterer Pluspunkt: Die Wärme wird direkt in der Halle erzeugt und ist deshalb frei von Leitungsverlusten, wie sie große Kesselanlagen häufig verursachen.

Eine große Herausforderung für die Fachleute bedeutete der eigentliche Einbau der neuen Anlage. Denn der Hallenzugang war zu klein für schwere Montagegeräte und der Hallenboden nur eingeschränkt belastbar. Hinzu kam, dass die Tennisplätze für die Saison bereits vergeben waren und für den Einbau nur ein Zeitfenster von einer Woche zur Verfügung stand. Das, so Albrecht Locher, Geschäftsführer von Etapart, erforderte eine „generalsstabsmäßige Planung und Kreativität“. Montiert wurden die Strahler am Ende mit Hilfe zweier Gerüsttürme. Die Fachleute arbeiteten fast rund um die Uhr, sodass nach nur fünf Tagen die Spieler ihre Rackets wieder in der Halle schwingen konnten.

Das Beispiel des Tennisclub Rot-Weiß Achern zeigt: Die Umrüstung von veralteten Heizanlagen schont Umwelt und Vereinskassen gleichermaßen, der zeitliche Aufwand ist kalkulierbar. Und „Energiekosten einzusparen, lohnt sich am Ende immer“, ist Albrecht Locher, selbst begeisterter Sportler, überzeugt. Zudem gebe es für jede Tennishalle eine passende Lösung. Nicht zuletzt profitieren auch die Spieler, weiß Rose-Irene Simon, Erste Vorsitzende des Tennisclub Rot-Weiß Achern: „Frei gewordenes Budget kann zum Beispiel in neue Bodenbeläge oder in die Sanierung der Umkleideräume ergo in die Qualität der Hallen reinvestiert werden.“ Und Hallen, die gut in Schuss sind, seien zudem ein überzeugendes Argument, wenn es darum gehe, neue Mitglieder zu gewinnen.

Die ETAPART AG mit Sitz im schwäbischen Rottenburg wurde 1984 gegründet und ist spezialisiert auf die energieeffiziente Beheizung von Hallen und regenerative Systeme für Industrie und Gewerbe. Vorstandsvorsitzender ist Albrecht Locher. 42 Mitarbeiter bieten von der Planungsunterstützung bis zur schlüsselfertigen Ausführung der Anlagen alle Leistungen an. ETAPART operiert deutschlandweit von den drei Standorten Rottenburg, Remscheid und Tröbitz. In der Schweiz und in Österreich arbeitet ETAPART mit Partnerbetrieben. Weitere Niederlassungen sind im Aufbau.

ETAPART AG, Wilhelm-Maybach-Straße 10-12, D-72108 Rottenburg, T: 0 74 72-925-0; F: 0 74 72-925-199; E-Mail: etapart@etapart.de

Die Volz GmbH ist Experte für Heizung, Klimatechnik und Sanitär. Firmenchef ist Franz-Joachim Volz. Die Firma bietet ihre Leistungen auf der Rheintalschiene zwischen Karlsruhe und Freiburg an. Das familiengeführte Unternehmen besteht seit 1953 und hat sich seither vom Ein-Mann-Betrieb zum mittelständischen Handwerksbetrieb mit über 100 Mitarbeitern entwickelt. Ein Fokus liegt auf der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter: Das macht die Volz GmbH bis heute innovationsstark und fit für den sich rasant entwickelnden Energiemarkt – von der Photovoltaik über umweltschonende Gasbrennwerttechnik bis hin zu Wärmepumpen.

VOLZ Heizung – Klima – Sanitär GmbH, Schleif 8, 77855 Achern, T: 0 78 41 – 62 60 – 0; F: 0 78 41 – 2 50 80; E-Mail: info@volz-heizung.de